“abpflastern” — mehr als nur eine Idee

Bürgerinitiative “Unsere Altstadt” unterstützt Kampagne mit lokalem Bezug

Am Wochen­en­de war es soweit: im Gar­ten Her­let star­te­te am 21. März die von der Hoch­schu­le für Gesell­schafts­ge­stal­tung initi­ier­te Kam­pa­gne “abpflas­tern”. Die Bür­ger­initia­ti­ve “Unse­re Alt­stadt” war zusam­men mit dem Ver­ein der Freun­de des Gar­ten Her­let vor Ort und bekun­de­te damit die beson­de­re Unter­stüt­zung die­ser zwar bun­des­weit initi­ier­ten aber mit star­kem loka­len Bezug ver­se­he­ne Kam­pa­gne. Für die BI, die nach­hal­tig auf Ent­sie­ge­lung der Alt­stadt­plät­ze und öffent­li­chen Räu­me — aktu­ell die Rat­haus­pas­sa­ge und den Kal­ten­hof — drängt, eine unter­stüt­zens­wer­te und wich­ti­ge öffent­li­che Akti­on. “Hier geht es nicht nur um Lebens­qua­li­tät für Bewoh­ner und Besu­cher” so Jür­gen Potratz von der Steue­rungs­grup­pe der Alt­stadt­in­itia­ti­ve “son­dern auch um Natur­schutz, Regen­rück­halt, Hit­ze­schutz und ins­ge­samt eine städ­te­bau­li­che Auf­wer­tung”. Die Bür­ger­initia­ti­ve, die im Rah­men der Attrak­ti­vi­täts­stei­ge­rung der Innen­hö­fe und Pas­sa­gen der Alt­stadt seit län­ge­rem sich für kon­sum­freie Auf­ent­halts­mög­lich­kei­ten, Nut­zung als “Drit­te Orte” für Kunst und Kul­tur, aber auch “Orte der Stil­le” in die­sen Berei­chen ein­setzt ein wei­te­rer Bau­stein der Ent­wick­lung. Trotz­dem, so Potratz, solan­ge für den Münz­platz, den Flor­ins­markt und den Zen­tral­platz kei­ne nach­hal­ti­gen Per­spek­ti­ven der Attrak­ti­vi­täts­stei­ge­rung gefun­den und umge­setzt wer­den, ist dies nur ein klei­ner, aber loh­nens­wer­ter Bei­trag. Aber, so die Hof­fung der Bür­ger­initia­ti­ve, viel­leicht kann durch die Imple­men­tie­rung des neu­en Lan­des­pro­jek­tes “Leben­di­ge Innen­stadt” auch hier ein Schritt nach vorn gemacht wer­den.